Dr Wigbert Martin Winkler

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Das Unsterblichkeitsproblem

Buchcover Unsterblichkeitsproblem Gerda Lier

In meinem Blog möchte ich auch Literaturempfehlungen geben:

Das Werk „das Unsterblichkeitsproblem – Grundannahmen und Voraussetzungen“ ist eine fachübergreifende Dissertation, die innerhalb von 16 Jahren erstellt, ein monumentales Ausmaß von 1450 Seiten erhalten hat.

Die Fragen, ob wir unsterblich sind, oder ob es Seelen gibt, sind zwei Blickwinkel auf dieselbe Frage: Wer sind wir?

Gerda Lier untersucht fünf (atheistische und materialistische) Grundannahmen auf ihre

Relevanz:

  1. Es existiert nur die uns bekannte raumzeitliche Welt und es gibt keine Hinweise auf andere Dimensionen und Realitätsebenen.

  2. Aus der Faktizität des Evolutionsprozesses kann geschlossen werden, dass die Lebewesen ohne Absicht und Plan ausschließlich durch rein mechanistisch-materialistische Prozesse entstanden sind.

  3. Es gibt keine rationalen Argumente für die Existenz eines transzendenten Urgrundes der Welt, einer transzendenten realen Wirklichkeit und transzendenter Wesen.

  4. Das Bewusstsein wird vom Gehirn hervorgebracht und ist nichts anderes als ein Produkt der Komplexität des Nervensystems und Belege für die Transmissionshypothese, nach der das Gehirn wie ein Überträger ein dahinterliegendes eigenständiges Bewusstsein wirkt, gibt es nicht, ebenso wenig wie Belege für die Trennbarkeit des Bewusstseins vom physischen Körper und für postmortale Kontinuität des Bewusstseins.

  5. In der Aufklärung ist gezeigt worden, dass die Annahme einer unsterblichen Seele irrational ist.

Gerda Lier 1942 - 2009

Diese Annahmen werden vielfach als unbezweifelbare Selbstverständlichkeiten behandelt. Gerda Lier zeigte mit einer immensen Fülle von Belegen, dass diese Annahmen keineswegs haltbar sind. Sie fasst zusammen:

„ Alle fünf Grundannahmen sind also in keiner Weise erwiesen, ganz im Gegenteil. Es lassen sich jeweils gute Argumente dafür vortragen, dass es höhere Dimensionen und andere Realitätsebenen gibt, dass bei der Evolution der Lebewesen Planungsvorgänge eine wesentliche Rolle gespielt haben dürften, es einen transzendenten Urgrund, eine transzendente wahre Wirklichkeit und transzendente Entitäten gibt, das Hirn nur die Funktion eines Transmitters und Filters hat und sich das Bewusstsein vom physischen Körper trennen und postmortal fortfunktionieren vermag.

Warum sind diese Grundannahmen dennoch in der akademischen Welt akzeptiert worden? Warum konnte der Materialismus, mit den Worten Searls, in einem gewissenSinn zur Religion unserer Zeit werden, der zumindest von den meisten professionellen Experten, die auf den Gebieten der Philosophie, Psychologie , Kognitionswissenschaften und anderen Disziplinen tätig sind, die sich mit der Erforschung des Geistes befassen. Warum bildet der Materialismus den Rahmen, innerhalb dessen andere Fragen gestellt, gesprochen und beantwortet werden? Und warum wird er von Experten akzeptiert, ohne ihn zu hinterfragen?

Eine Antwort dürfte lauten, dass kaum jemand dieser Experten den Mut haben dürfte, sich zu isolieren und den materialistischen Grundkonsens in Frage zu stellen. Elisabeth Noelle-Neumann macht darauf aufmerksam, dass die Macht der öffentlichen Meinung die Menschen zu Boden wirft.….

Für Noelle-Neumann stellt das den

Liers Buch ist gut lesbar. Es ist eine großartige Zusammenstellung von Quellen, die man so nirgends vereint sieht.

Gerda Lier erlangte 2009 ihren Doktortitel. Im selben Jahr wurde auch eine schwere Krankheit bei ihr diagnostiziert, die ihr die Chance eröffnete, ihre eigene Unsterblichkeit noch in diesem Jahr zu verifizieren.

Das detaillierte Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

#Philosophie #Seelenbeweis #GerdaLier #Unsterblichkeitsproblem #unsterblich #unsterblichkeit

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